Welch interessante Eigenschaften – nachtaktiv, morgens gerne länger schlafen, wärmeliebend, ein eher grüblerisches Gemüt … das kommt mir alles ziemlich vertraut vor 🙂
Deinen Vergleich PH–DE habe ich mit großem Interesse gelesen. Eine tolle Gegenüberstellung, vor allem mit den Kategorien und der Punktevergabe. Das 7:3 ist schon ein klares Ergebnis und spiegelt deine Zufriedenheit mit diesem mutigen Schritt gut wider.
Für deine Tochter ist das sicher auch eine wertvolle Lebenserfahrung – Sprache, Kultur, Offenheit. Und so, wie du es beschreibst, kommt sie damit sehr gut zurecht. Im Gegenteil: Sie scheint freier aufzuwachsen, mit weniger Druck im Bildungssystem und mit einem Vater, der Wissen weitergibt und Neugier fördert. Spielerisch lernen, Freiheit zulassen, Bewusstsein entwickeln – das klingt sehr stimmig.
Was das Umweltbewusstsein betrifft: So wie du es schilderst, fehlt oft einfach das Bewusstsein für die Folgen. Dazu gehört auch, dass ohne viel Nachdenken Gifte in die Umwelt gesprüht werden – etwas, das es bei uns früher ja genauso gab. Laute Motorräder, laute Musik, alles liegen lassen, „irgendwer räumt schon auf“ (oft ich 😉) – vieles davon kenne ich noch gut. Hier hat sich zum Glück einiges verändert.
Ich glaube, dass dieser Wandel auch in deiner neuen Heimat möglich ist. Auf meinen Reisen habe ich viel Entwicklung erlebt, deshalb bin ich da recht optimistisch. Und manches lässt sich eben nicht allein durch Regeln oder Verbote verändern – Bewusstsein wächst vor allem durch Erfahrung und Zeit.
Vielleicht ist das ja auch eine schöne Herausforderung für dich 😉 Ein Freund von mir hat auf einer kleinen Insel bei Taiwan eine Schule aufgebaut und sein Umfeld ist heute mehr oder weniger sauber– einfach, weil jemand angefangen hat, Verantwortung zu übernehmen und andere mitzunehmen.