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RE: Das leise Tagaytay: Spaziergänge abseits ausgetretener Pfade

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(76)in#deutsch

Vielleicht ist das ja auch eine schöne Herausforderung für dich

Ich tue da schon das ein oder andere:

  • Ich sammle z. B. Plastikmüll in unserer Subdivision auf.
  • Auf meine Anregung hin wurden mehr Mülleimer aufgestellt.
  • Ich habe die zur Schädlingsbekämpfung eingesetzten Chemikalien erfragt, begründet, weshalb ich sie für bedenklich halte, und eine Liste mit umweltverträglicheren Alternativen ans Management geschickt.
  • Vorgeschlagen, mehr Blütenpflanzen zu pflanzen, um nützlichen Insekten wie Bienen und Schmetterlingen mehr Nahrung zur Verfügung zu stellen.
  • Nachgefragt, ob auf den Condo-Flachdächern der Betrieb von Solaranlagen erlaubt werden würde (habe noch keine endgültige Antwort erhalten).

Man sollte die Vorschläge halt so unterbreiten, dass sie nicht zu belehrend oder besserwisserisch rüberkommen - auf die Formulierung kommt es an (nicht "Ihr solltet...", sondern, "Vielleicht gäbe es ja die Möglichkeit..."). :-)

·in#deutsch·by
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  • vanje profile picture(71)

    Wow, das ist wirklich beeindruckend – da tust du ja schon eine ganze Menge. Vom Müllsammeln über mehr Mülleimer bis hin zu Chemikalien, Blütenpflanzen und Solarideen: Das ist gelebte Verantwortung und kein bloßes Reden über Umwelt.

    Man sollte die Vorschläge halt so unterbreiten

    Ja. Veränderung entsteht oft nicht durch Druck, sondern durch Einladung und Dialog. Dein Ansatz zeigt, wie viel man mit Respekt, Geduld und kluger Sprache bewegen kann. Genau so wächst langfristig etwas – Schritt für Schritt.

    auf die Formulierung kommt es an

    Daran versuche ich mich in meinen Texten auch zu orientieren. Am Ende geht es ja nicht darum, zu belehren, sondern Bewusstsein zu schaffen.

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